Erinnerungen

Das zentrale Thema meines Debütromans sind Erinnerungen, denn sie sind das unsichtbare Band, das uns mit unserer Vergangenheit verbindet. Sie bewahren Momente, die längst vergangen sind, und trotzdem wieder lebendig werden können – zumindest in unseren Gedanken. Es sind die einzigen Schätze, die der Zeit trotzen. Sie können Menschen eine Form von Unsterblichkeit schenken. Solange wir uns erinnern, bleiben diese Momente und Personen ein Teil von uns, lebendig und bedeutungsvoll. Manchmal verblassen, manchmal bleiben sie.

In meinem Roman geht es nicht nur um die Frage, wie mächtig Erinnerungen sein können, sondern auch um die Suche nach ihnen, um das Festhalten an dem, was einmal war. Sie haben die Fähigkeit, uns zu etwas Neuem zu bewegen, uns Trost zu spenden und uns auch dann zu begleiten, wenn wir Menschen oder Dinge im Hier und Jetzt verloren haben.

Genau aus diesem Grund besitzt der Protagonist in meinem Roman einen Karton voller Erinnerungen – eine kleine Schatztruhe, die darauf wartet, geöffnet zu werden, um in vergangene Zeiten zu reisen. Bist du bereit, ihm zu folgen?

Zum Abschluss noch etwas Poetisches von Washington Irving: 

Süß ist die Erinnerung an entfernte Freunde. Wie die sanften Strahlen, die die Sonne verlassen, fällt sie zärtlich, aber auch traurig auf das Herz. ☀️

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